AOK Leverkusen

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Eine spezielle Anforderung neben der Kompetenz im Bestandsbau kann die Einbeziehung der Organisationsstrukturen und Arbeitsabläufen des Kunden sein. Ein Beispiel: der Umbau der Schalter- und Kundenhalle in Köln. Das rund 1.500 m2 große Objekt wurde im laufenden Betrieb umgebaut, was hohe logistische Anforderungen an die planenden und leitenden Architekten im Büro, genauso aber auch an die ausführenden Handwerksbetriebe und Firmen, stellte.


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Wichtige Themen beim Umbau waren die Erfüllung aktueller Anforderungen an den Brandschutz, an die Klimatechnik oder an die ArbeiststättenVO. Der Ansatz des Büros verbot es, die ursprüngliche Dachkonstruktion zu entfernen. Stephan Architekten haben die Konstruktion vielmehr erhalten, so dass die historische Schalterhalle aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erhalten wurde. Sie kann wieder hergestellt werden und ist trotz der Umgestaltung nicht verloren.

Die Krankenkasse begleitet Stephan Architekten seit vielen Jahren. So haben das Büro in Wesel den Umbau einer Regionaldirektion ausgeführt, ehemalige Versuchsküchen zu einem Call-Center umgewidmet und die Regionaldirektion in Leverkusen saniert. Das Objekt aus den 50er Jahren wurde vollständig entkernt, von Schadstoffmaterialien befreit und in der Aufteilung der Arbeitsräume neu organisiert. Städtebaulich liegt es in einer problematischen Situation, an einer belebten Kreuzung, und wird von Supermärkten und städtebaulichen Sünden aus den 70er Jahren flankiert. Die Planung fasste das ca. 3.000 m2 große Objekt als Solitair auf. Eine Holzfassade und ein Gründach werten das Objekt - aber auch die städtebauliche Situation - auf. Bei diesem Umbau wurde das Ziel verfolgt, mehr Ruhe in die gesamte Anlage zu bringen und eine freundliche Wertigkeit des Gebäudes zu realisieren.


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